Dienstag , 23. Juli 2019
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20 Jahre Skandinavische Filmtage Bonn

Sumarbjörn
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Die Skandinavischen Filmtage Bonn feiern in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Bei dem von Studenten organisierten Filmfestival werden aktuelle nordische Filme in Originalsprache mit deutschen oder englischen Untertiteln gezeigt. Das Jubiläumsfestival findet vom 23. bis 30. Mai 2019 in Zusammenarbeit mit der Universität Bonn und der Bonner Kinemathek im Kino in der Brotfabrik statt.

Eröffnet werden die Filmtage am 23. Mai 2019 mit einer Vernissage zur Fotoausstellung „Streets of Scandinavia“, musikalisch untermalt von der finnischen Folk-Band „Thalamus“. Anschließend ist die finnische Komödie „Happier Times, Grump“ (Finnland 2018) zu sehen. Ein besonderer Programmpunkt ist eine Fragerunde mit dem Produzenten Magnus Magnussen und Regisseur Magnus Meyer Arnesen im Anschluss an ihren Film „As I Fall“ (Norwegen 2018). Außerdem werden das dänische Psychodrama „Lifeboat“ (Dänemark 2018) mit Sofia Helin, Star der dänisch-schwedisch-deutschen Krimiserie „Die Brücke“, in der Hauptrolle, sowie die schwedische Romanverfilmung „Britt-Marie war hier“ (Schweden 2019) gezeigt. Autor Fredrik Backman schrieb auch die Romanvorlage zu der Tragikomödie „Ein Mann namens Ove“ (2016). Vor dem Film „Now It´s Dark“ (Norwegen 2018) gibt es einen Ausschank des Lakritzlikörs Kettenfett, Sponsor der Filmtage.

Der isländische Beitrag ist dieses Jahr der Film „Sommerkinder“ (Sumarbörn), der auf den Filmtagen am 26. Mai gezeigt wird. Die isländisch-norwegische Produktion der Regisseurin Gudrún Ragnarsdóttir spielt im Island der 1950er Jahre: Die fünf- und sechsjährigen Geschwister Eydís und Kári werden nach der Scheidung ihrer Eltern für einige Zeit in ein entlegenes Kinderheim auf dem Land gebracht, bis ihre Mutter wieder eine Arbeit gefunden und die Schwierigkeiten der Scheidung überwunden hat. Doch ihr Aufenthalt in dem mit strenger Hand geleiteten Heim dauert länger als erwartet. Also beschließen die Geschwister, sich alleine auf den Rückweg zu ihrer Mutter zu machen.
Der Debütfilm von Gudrún Ragnarsdóttir wird aus der Sicht der Kinder erzählt. In dramatischen Landschaftsaufnahmen vermischen sich Realität und Fantasieelemente aus ihren Vorstellungen.

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Begleitet wird das Festival von einem Fotowettbewerb zu dem Thema „Streets of Scandinavia“. Die zehn besten Bilder werden auf Leinwand gedruckt und während der Filmtage im Foyer der Bonner Kinemathek ausgestellt. Dem Gewinner des Wettbewerbs winkt ein Fotoseminar bei der Fotoakademie Bonn. Am letzten Abend der Skandinavischen Filmtage werden die Bilder versteigert, der Erlös wird dem Hilfeverein Leben mit Autismus e.V. gespendet.

Das gesamte diesjährige Programm sowie weitere Informationen zum Fotowettbewerb findet ihr unter www.skandinavische-filmtage.de.

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