Samstag , 29. April 2017
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Kárahnjúkar-Staudamm

Bau des Kárahnjúkar Staudamm

Der Kárahnjúkar-Staudamm und das dazugehörige Wasserkraftwerk in Fljótsdalur sind eines der umstrittensten Bauprojekte in Island. Der aufgestaute See hat eine Fläche von ca. 57 km² für immer unter Wasser begraben. Gebaut wurde dieser Staudamm zur Energiegewinnung für eine Aluminiumschmelze bei Reyðarfjörður. Aufnahmen am Staudamm können im Artikel und dem darin enthaltenen Kurzfilm „Das östliche Hochland“ vom 30. Dezember 2010 eingesehen werden. Die Diskussionen über Sinn oder Unsinn dieses Bauwerkes ignorierend, stellt der Bau dieses Staudammes und des dazugehörigen Kraftwerkes eine hohe Ingenieur-Leistung dar.

2 Kommentare

  1. Constanze von Haller

    Was für ein Wahnsinn, die Umwelt derart vergewaltigen zu wollen! Die Risiken sind nicht zu übersehen. Und nicht ohne Grund kam die „Erklärung von Bern“ (EvB) in ihrer Studie zu Staudämmen bereits zu dem Schluss: „Berücksichtige man alle Folgen für Mensch und Umwelt, wäre kein einziger Großdamm ökonomisch sinnvoll.“

  2. Wollen wäre gut, leider ist der Staudamm bereits seit 2006 in Betrieb?

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