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29. Januar 2020
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Gletscher Islands

Neben dem Vulkanismus prägen die Gletscher weite Teile der Landschaft Islands. Der größte Gletscher Islands, der Vatnajökull, ist vom Volumen der größte Gletscher Europas und alleine so groß wie alle Gletscher Europas zusammen. Mit einer Fläche, die doppelt so groß wie das Saarland ist, ist der Vatnajökull im Südosten Islands allgegenwärtig.

Letztmalig 1996 brach der Vulkan Grímsvötn unterhalb der Eiskappe des Vatnajökull aus, so dass in Folge riesige Schmelzwasser- und Eismassen in einem Gletscherlauf durch die Skeiðarásandur den Weg ins Meer suchten. Dabei wurde die vorsorglich gesperrte Ringstraße auf mehreren Kilometern Länge völlig zerstört. Auch die Brücken, die zur Überquerung des Flusses Skeiðará gebaut waren, wurden dabei schwer beschädigt.

Heute erinnern Fragmente der Brückenpfeiler an diese Naturkatastrophe. Die Brücke wurde erneuert und war mit 904 Metern eine der längsten Brücken in Island. Zwischenzeitlich wurde auch diese einspurig geführte Brücke durch eine kürzere und zweispurig geführte Brücke ersetzt. In dem kurzen Film „Glaciers of Iceland“ sind Aufnahmen des Gebietes südlich des Vatnajökull und Mýrdalsjökull zusammen gestellt. Während des Aufenthaltes im Jahr 2008 waren die Wetterverhältnisse eher bescheiden, was die Bedrohlichkeit dieser Gegend noch verstärkt wirken lässt.

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