Mittwoch , 20. November 2019
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Straumnes - Quelle: Hladajarlinn
Straumnes - Quelle: Hladajarlinn

Straumnes

Verlassene Orte gibt es in den Westfjorden viele. Einige dieser Orte, wie Djúpavík, wurden wieder belebt und haben etwas von ihrer Einsamkeit verloren. Doch es gibt auch Orte, deren Einsamkeit und Verlassenheit von Menschen nur selten gestört werden kann, da keine richtige Straße oder Piste dorthin führt. An der Küste Hornstrandirs liegt ein solcher Ort: Straumnes.

Straumnes ist eine Landzunge, die die Buchten Aðalvík und Rekavík voneinander trennt. Der westlichste Punkt der Landzunge ist mit Geröll bedeckt. 1916 ist ein Frachter der isländischen Steamship Company, die Goðafoss, hier auf Grund gelaufen. Das Wrack liegt heute noch vor sich hinrostend auf dem Trockenen. Der eigentümliche Leuchtturm wurde 1921 gebaut. Das Bild vom Leuchtturm wurde freundlicherweise von der Seite Lighthouses of Northern Iceland zur Verfügung gestellt.

Oben auf dem Berg Skorar errichtete die NATO von 1954 – 1956 eine Radarstation und nutzte diese für zehn Jahre. In dem Film „Straumnes“ von Jón Ingi Stefánsson ist genau diese Radarstation das Hauptmotiv. Bei neblig-trüben Wetter aufgenommen sind Jón einmalige Aufnahmen gelungen. Die zu den Aufnahmen laufende Musik ist von Sigur Rós und trägt ebenfalls des Titel „Straumnes“.

Alles über Hornstrandir und die Westfjorde kann in der Ausgabe 1. Halbjahr 2017 des Printmagazins ZAUBER DES NORDENS nachgelesen werden.

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