Mittwoch , 20. März 2019
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JUST ICELAND – ISLAND-REISEN FÜR ENTDECKER

Vulkanismus

Vulkanismus hat die Landschaft Islands in weiten Teilen geprägt. Island verfügt über aktive Vulkane, so dass zum Teil noch aktive Ausbruchsgefahr besteht, was nicht zuletzt durch den Ausbruch des Eyjafjallajökull bewiesen wurde. An vielen Stellen Islands ist die Erdkruste so dünn, dass man im wahrsten Sinne des Wortes auf heißem Boden steht. So besteht auf Island an vielen Orten die Möglichkeit, vulkanische Phänomene hautnah zu erleben.

Signs of Volcanism

In diesem Film seht Ihr eine Zusammenstellung der Orte, die wir bei unserem Island-Aufenthalt in 2008 besuchen konnten. Der Film beginnt am Námafjall, einem Gebirgszug unweit des Myvatn. Auf der westlichen Seite findet man eine Kieselgurfabrik, die mit Hilfe von heißem Dampf aus der Erde Kieselgur gewinnt. Die Ableitung des aus der Erde entnommenen Dampfes bildet einen See, der ähnlich der blauen Lagune durch Silikatablagerungen in einem türks-blau leuchtet.

Auf der Ostseite des Námafjall liegt Hverarönd, ein Solfataren- und Fumarolengebiet, bei dem es aus der Erde brodelt, zischt und blubbert. Aus der Erde treten Gase, wie z.B. Schwefelwasserstoff, so dass ein Geruch nach verbrannten Streichhölzern und faulen Eiern in der Luft liegt, also nichts für empfindliche Nasen oder empfindliche Mägen.

Danach geht es nach Hveragerdi, einem Ort im Süden Islands, der davon lebt, dass die Erdwärme zur Temperierung von Treibhäusern genutzt wird, in denen Blumen und Gemüse gezüchtet werden. Am Ende des Ortes gibt es ein größeres geothermales Feld, welches zu einem Spaziergang einlädt. Danach geht es wieder zurück in die Nähe des Solfatarenfeld Hverarönd, zum Geothermalkraftwerk Krafla, in dem Strom und Wärme aus der Erdwärme gewonnen wird.

Nach Krafla wechseln wir nach Haukadalur, einem Geothermalgebiet mit einer besonderen Attraktion, dem Geysir. Der Geysir in Island ist der Namensgeber für dieses Naturphänomen, allerdings selbst leider nicht mehr aktiv. Dafür gibt es dort einen weiteren „Geysir“, den Strokkur (zu deutsch Butterfass), der ca. alle 15 – 20 Minuten mit ein bis zwei Eruptionen das Publikum vergnügt. Dabei spritzt die Fontäne bis zu 35 Meter hoch. Kurz vor der Eruption wölbt sich eine Wasserglocke vor, die in einem türkis-blau schön anzusehen ist. Ein Besuch dieses Ortes ist ein unbedingtes Muss bei einem Island-Aufenthalt.

Der vorletzte Ort ist das Geothermalgebiet Seltún auf der Halbinsel Reykjanes. Ein sehr gut erschlossenes und begehbares Geothermalgebiet, welches inmitten einer wunderbaren Landschaft eingebettet ist. Die letzten Szenen des Filmes wurden am Geothermalkraftwerk Nesjavellir aufgenommen, welches in der Nähe des Þingvellir gelegen ist und Strom und Warmwasser für Reykjavik erzeugt.

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