Samstag , 29. April 2017
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Augnablik í Seyðisfjörður

SeydisfjörðurWer von Europa mit dem eigenen Auto/Geländewagen oder Wohnmobil nach Island möchte, der muss sich im wesentlichen auf eine Fähre konzentrieren: die Fähre Norröna. Es gibt noch andere Möglichkeiten, z.B. die Verschiffung des PKW über einen Container, aber dazu gebe ich an anderer Stelle mal mehr Informationen.

Die Fähre Norröna verbindet den dänischen Ort Hirtshals mit dem islandischen Ort Seyðisfjörður, der im Osten der Insel zu finden ist. Gemäß Fahrplan 2011 legt die Fähre jeweils Dienstags oder Donnerstags in Seyðisfjörður an und entläßt eine Vielzahl exotischer, geländetauglicher Fahrzeuge aus ihrem Bauch, um wiederum eine Vielzahl von Fahrzeugen aufzunehmen, die den Rückweg nach Europa antreten wollen.

Während dieser Zeit ist in Seyðisfjörður eine Menge los. Jede Menge Verkehr und Aktivität prägt dann das Stadtbild von Seyðisfjörður. Die wenigen Cafés und Restaurants sind gut besucht und auch in den Hotels ist während dieser Zeit nur schwer ein Zimmer zu bekommen.

Außerhalb dieser Zeit ist Seyðisfjörður mit seinen rund 720 Einwohnern eher ein ruhiger und beschaulicher Ort, der bei einem Aufenthalt im Osten des Landes auf jeden Fall besucht werden sollte, auch wenn man nicht mit der Fähre an- oder abreist.

Seyðisfjörður bedeutet übersetzt „Fjord der Feuerstelle“ und ist auf dem Landweg über eine Passstraße erreichbar, die über die Hochebene Fjarðarheiði führt und Seyðisfjörður mit der nächstgelegenen Stadt Egilsstaðir verbindet. Das Befahren der Passstraße gleicht oft einem Abenteuer, da die Fjarðarheiði nicht selten von dichten Wolken umgeben ist.

In Seyðisfjörður gibt es ein Elektrizitätsmuseum, da Seyðisfjörður die erste voll elektrifizierte Stadt Islands war. Bei unserem Aufenthalt in 2010 waren die Wetterverhältnisse eher bescheiden, dennoch habe ich unsere Eindrücke in einem kurzen Video zusammengefasst.

7 Kommentare

  1. Hallo Marco,
    ich muss dir ein großes Kompliment machen, wie du die Stimmung des kleinen Ortes rüberbringst! Wir hatten dort ähnliches Wetter, waren in demselben Café und dein Film versetzt mich gleich wieder dort hin! Wir waren auch noch in dem kleinen Eckcafé, wo uns der Besitzer die Bar und im 1.Stock Renntierfelle und Schaffelle zeigte.
    Gruß Ulla

  2. sorry, Rentiere…………………….

  3. Hallo Ulla,
    danke, ja der Ort hat was. Mal sehen, ob wir nächstes Jahr dort mit der Fähre ankommen werden.
    Gruß
    Marco

  4. Hallo Marco,
    ich war vor drei Jahren Ende Juni während einer Studienreise kurz in Seyðisfjörður. Wir hatten oben auf dem Pass strahlend blauen Himmel und noch Schnee, unten im Ort hing Seenebel. Eine unwirkliche Stimmung, da auch die Sonne „scheinen wollte.“ Mir hat der Ort auch sehr gut gefallen. Dein Text und das tolle Kurzvideo erinnerten mich sehr an meinen Besuch.
    Mein Kompliment zu deinem Blog, das ich regelmäßig mit großem Vergnügen besuche. Deine Texte, aber besonders deine Kurz-Videos, gefallen mir. Du könntest gern noch häufiger etwas veröffentlichen :-))

    Lieben Gruß
    Marianne (war jetzt 6 x in Island, in diesem Jahr zum „Vögel gucken“)

  5. Hallo Marianne,
    vielen Dank. Ich werde sicher noch viele Artikel veröffentlichen.
    Gruß
    Marco

  6. Wow! So ein Blog habe ich schon länger gesucht!

    Ich bin auch ein riesiger Island Fan. War jetzt bereits seit 2009 3mal dort. Deine Seite lässt ein viele schöne Erinnerungen aufkommen. wie Ulla bereits sagte hast du in diesem Video schön die Stimmung rübergebracht.

    Mach weiter so!

  7. Hallo Jürgen,
    danke für das Lob. Dein Fopto-Blog und die Reiseberichte sind auch lesenswert. Ich werde mich am Wochenende intensiver damit beschäftigen.
    Gruß
    Marco

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