Samstag , 29. April 2017
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Goðafoss – Das Ende des Heidentums

Von Akureyri startend erreicht man über die Ringstraße 1 in Richtung Egilsstaðir nach ca. 30 Kilometern den Goðafoss, zu deutsch: Götterfall. Der Name rührt von einer Überlieferung, derer nach der Gode Þorgeir um das Jahr 1000 n. Chr. nach der beschlossenen Übernahme des Christentums als Staatsreligion die letzten heidnischen Götterbilder in den Goðafoss geworfen haben soll.

Die Wassermassen des Flusses Skjálfandafljót stürzen über eine Breite von ca. 30 m etwa 12 m in die Tiefe. Der Skjálfandafljót liegt im Norden von Island und hat eine Länge von ca. 169 km. Er entspringt am Nordwestrand des Gletschers Vatnajökull im Isländischen Hochland. Anschließend strömt er in etwa parallel zur Sprengisandur-Hochlandroute nach Norden und mündet schließlich in die Skjálfandi-Bucht. Unterwegs ergießt der Fluss sich noch über einen weiteren Wasserfall mit dem Namen Aldeyjarfoss.

Der erste Kurzfilm „Views on Goðafoss“ zeigt Aufnahmen aus dem Jahre 2010. Der zweite Film mit dem schlichten Titel „Iceland – Goðafoss“ zeigt, wie der Titel verrät, Aufnahmen aus 2008, bei denen wesentlich bessere Wetterbedingungen herrschten als in 2010.

 

 

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