Samstag , 24. Juni 2017
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Grænavatn / Krýsuvík / Seltún

Krýsuvík - SeltúnAuf der Halbinsel Reykjanes gibt es an vielen Stellen sichtbare geothermale Aktivitäten. Die Bláa Lónið (zu deutsch: Blaue Lagune) ist sicher die bekannteste, da dort ein optisch einmaliges Badeerlebnis geboten wird. Doch es gibt abseits der Hauptstraße noch viele weitere geothermal aktive Gebiete auf Reykjanes. Ein sehr großes und gut erschlossenes Geothermalgebiet ist Krýsuvík / Seltún.

Das Geothermalgebiet bei Krýsuvík wird auch Austurengjar genannt.  Es gibt einiges zu sehen, z.B.  die Solfataren von Seltún und weitere in der Nähe gelegene Gebiete mit heißen Quellen sowie weitere Solfataren an den Berghängen des Sveifluháls. In einer Tiefe von 1000 Metern beträgt die Temperatur dort bereits 200°C.

Früher wurde das Geothermalgebiet zur Energiegewinnung genutzt. Ein Bohrloch wurde in den 1990er Jahren gesetzt und versorgte die Stadt Hafnarfjörður mit Energie. 1999 explodierte die Anlage allerdings und seither wird das Geothermalgebiet nicht mehr wirtschaftlich genutzt.

Das Gebiet ist touristisch gut erschlossen. Zu den blubbernden Schlammtöpfen führen Holzstege und man kommt den vulkanischen Aktivitäten sehr nahe. Gut gekennzeichnete Wanderwege führen auf den Berg dahinter, Sveifluháls, an dessen Hängen man ebenfalls Fumarolen erkennen kann.

Der Film ist in 2008 entstanden und zeigt auch den in der Nähe gelegenen See Grænavatn, der türkis in der Sonne schimmert und über den man einen tollen Blick auf den Bergrücken hat, an dem Krýsuvík / Seltún liegt.

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