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17. Februar 2020
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Isländische Musik – Teil 20: Jóhann Jóhannsson

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Aus gegebenen Anlass setzen wir den Teil 20 der Reihe „Isländische Musik“ mit Jóhann Jóhannsson fort. Leider ist dieser Musiker und Komponist im Alter von 48 Jahren unerwartet verstorben. Mit der Filmmusik des Films „The Theory Of Everything“ war er für den Golden Globe nominiert. In deutschen Kinos lief der Film unter dem Titel „Die Entdeckung der Unendlichkeit“. Der Film erzählt die Geschichte des Physikers Stephen Hawking und wird in deutschen Kinos am 25.12. erstmalig zu sehen sein.

Dies ist nicht die erste Filmmusik, die Jóhann Jóhannsson komponiert hatte. Für viele weitere Filme, u.a. Prisoners hat er seine Begabung zum Einsatz gebracht. Geboren wurde Jóhann Jóhannsson am 19. September 1969 in Reykjavík. Wie so ziemlich jeder Isländer lernte er als Kind bereits auf einigen Instrumenten zu spielen, bei ihm das Piano und die Posaune. In seiner Schulzeit spielt er in einigen Schülerbands mit. 1990 kam er dann zum isländischen Theater, für das er Musik für die Aufführungen komponierte.

Basierend auf diesen Kompositionen erschien 2002 sein erstes Album „Englabörn“. Als Filmkomponist betätigte er sich zum ersten Mal in 2000 für die isländische Komödie „Íslenski draumurinn“. Wir bedauern sehr, dass er so jung verstorben ist.

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