Freitag , 15. Dezember 2017
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Isländische Musik – Teil 20: Jóhann Jóhannsson

Aus gegebenen Anlass setzen wir den Teil 20 der Reihe „Isländische Musik“ mit Jóhann Jóhannsson fort. Dieser Musiker und Komponist hat uns in den letzten Jahren immer wieder in seinen Bann gezogen. Nun ist er für den Golden Globe in der Kategorie „Beste Filmmusik“ nominiert. Der Golden Globe für diese Kategorie wird seit 1948 verliehen und kann am 11. Januar 2015 in die Hände von Jóhann Jóhannsson gehen.

Nominiert ist er für die Filmmusik des Films „The Theory Of Everything“. In deutschen Kinos läuft er mit dem Titel „Die Entdeckung der Unendlichkeit“. Dieser Film erzählt die Geschichte des Physikers Stephen Hawking und wird in deutschen Kinos am 25.12. erstmalig zu sehen sein.

Dies ist nicht die erste Filmmusik, die Jóhann Jóhannsson komponiert hat. Für viele weitere Filme, u.a. Prisoners hat er seine Begabung zum Einsatz gebracht. Geboren wurde Jóhann Jóhannsson am 19. September 1969 in Reykjavík. Wie so ziemlich jeder Isländer lernte er als Kind bereits auf einigen Instrumenten zu spielen, bei ihm das Piano und die Posaune. In seiner Schulzeit spielt er in einigen Schülerbands mit. 1990 kam er dann zum isländischen Theater, für das er Musik für die Aufführungen komponierte.

Basierend auf diesen Kompositionen erschien 2002 sein erstes Album „Englabörn“. Als Filmkomponist betätigte er sich zum ersten Mal in 2000 für die isländische Komödie „Íslenski draumurinn“. Es freut uns sehr, dass er mit der Musik zu „Prisoners“ und nun auch zu „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ internationale Aufmerksamkeit erlangt.