Donnerstag , 23. Mai 2019
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Isländische Musik – Teil 3: GusGus

GusGus spielen in der isländischen Musikszene bereits seit Mitte der 90er eine wesentliche Rolle. Im Laufe der Jahre hat sich die Besetzung immer wieder verändert. Die Musik ist sich aber treu geblieben und ist als sehr tanzbarer Synthie-Elektro-Pop mit intellektuellem Tiefgang zu bezeichnen. Die heutige Besetzung besteht aus:

Daníel Ágúst Haraldsson – Gesang
Urður „Earth“ Hákonardóttir – Gesang
Högni Egilsson – Gesang (auch bekannt als Sänger von Hjalatlín
Birgir „Biggi Veira“ Þórarinsson – Elektronische Instrumente

Der Name GusGus leitet sich aus dem Film von „Angst essen Seele auf“ von Rainer Werner Fassbinder ab. Die Schauspielerin Brigitte Mira sprach das Gericht Couscous so weich aus, das es wie Gusgus klang. Das fand bei den Musikern so viel Anklang, dass sie der Band den Namen Gusgus gaben. Im Laufe der Zeit wurden einige Alben und Musikvideos produziert. Die Musikvideos der ersten Stunden sind eher Kurzfilme und ein Zeugnis der kreativen Kraft hinter diesem Musikprojekt. Das letzte Album erschien 2014 und trägt den Titel „Mexico“. Auf ihm sind Titel wie „Airwaves“ oder „Obnoxiously Sexual“ enthalten. Der besonders charismatische Sänger Daníel Áugust wird seit einigen Jahren durch den nicht weniger charismatischen Sänger Högni Egilsson ergänzt.

Insgesamt sind im Laufe der Jahre neuen Alben entstanden und diverse Singles ausgekoppelt worden. In der Anfangszeit war Hafdis Huld im jungen Alter von 15 Jahren Mitglied der Band und begleitete Gusgus auf zwei Welttourneen. Das Album Arabian Horse wurde weltweit als eines der ersten Alben erstmal exklusiv den Fluggästen von Iceland Air vorgestellt, bevor es in den allgemeinen Handel ging.

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