Zauber des Nordens wurde vom Reiseportal Easyvoyage in der Kategorie Reisen Island als “Bester Blog” ausgezeichnet.
Easyvoyage ist ein Reiseportal, welches kategorisiert nach Ländern wertvolle Informationen, Tipps und Serviceangebote für die Reiseplanung vorhält.
Auf den Seiten von Easyvoyage ist Zauber des Nordens nun mit der Beschreibung: “Ein multimedialer Blog über Island mit Berichten zu Reisezielen, Lebensart und Musik, die einen anderen Blick auf dieses wunderbare Land ermöglichen.” gelistet.
Vielen Dank an Easyvoyage für diese Auszeichnung !
Sigur Rós werden am 29. Mai ihr neues Album Valtari veröffentlichen. In gewohnter Manier kann bereits jetzt ein Titel als Musikvideo angehört werden: “Ekki múkk”.
“Ekki múkk” heißt soviel wie “keine Möwe” und ist ein gefühlvoller Song, der an die Stimmung des Albums “Með suð í eyrum við spilum endalaust” anschliesst. Das Album kann auf der Webseite von Sigur Rós bereits vorbestellt werden.
Gerüchte besagen, dass neben Valtari auch bereits ein weiteres Album fertig gestellt ist, welches nächstes Jahr erscheinen soll. Sigur Rós bleiben uns also trotz der regen Soloaktivität von Jónsi erhalten. Das Video zu “Ekki múkk” wurde von Jónsis Schwester Inga Birgisdóttir produziert.
Kennen Sie Skjól? Skjól ist eine Sitzgelegenheit bei Ægissíðan in Reykjavík. Wenn sie nicht in Gebrauch ist, dann liegt sie flach auf dem Boden und ist in harmonischen Einklang mit der umgebenden Natur. Bei Bedarf wird der Sitz hochgeklappt und kann auch Schutz vor den Nordwinden bieten.
Ægissíðan war ein Ort, wo Fischer ihre Boote ins Meer brachten. Die Fischer bauten dazu sieben Stationen entlang der Küste, in denen sie ihre Netze und andere Dinge zum Fischen vorhielten. Heute sind die Stationen nicht mehr in Gebrauch und geblieben sind eine Vielzahl an Relikten, die die Küste säumen.
Der Sitz ist Teil einer Ausstellung des Reykjaviker Kunstmuseums und wird bis zum Ende der Ausstellung am 06. Mai Besuchern dieses Küstenabschnitts eine Sitzgelegenheit bieten. Eine schöne Idee von Guðrún Harðardóttir, die von Petur Kristjan Gudmundsson und Baldur Helgi Snorrason in einem ebenso schönen Video festgehalten wurde.
Eine Band aus Reykjavík schwirrt zur Zeit auch durch unsere Charts und ihr Song “Little Talks” ist oft im Radio zu hören. Die Rede ist von der 2007 gegründeten Band “Of Monsters and Men”. Dabei ist ihr Song “Little Talks” gar nicht so neu, denn bereits in 2011 tummelte er sich wochenlang auf Platz 1 der isländischen Single-Charts.
Im Oktober 2011 traten sie auf den Iceland Airwaves im KEX Hostel auf. Den Mitschnitt des Musiksenders KEXP aus Seattle können Sie unten einsehen. Ihr aktuelles Album trägt den Titel “My Head Is An Animal” und ist ein Feuerwerk ehrlichen Indie-Rocks. Sehr hörenswert.
Ab sofort ist meine Island-Dokumentation aus 2009 in einem durchgehenden Film und nicht mehr gesplittet in vier Teile verfügbar. Viel Spaß beim Ansehen.
Es ist wieder Zeit, die Reihe “Isländische Musik” fortzusetzen. Diesmal mit Agent Fresco, einer isländischen Rockband, die neben kraftvollen Songs auch sehr gefühlvolle Balladen im Repertoire haben.
Das Debutalbum “A Long Time Listening” ist im November 2010 erschienen und enthält 17 sehr unterschiedliche, aber sehr eindrucksvolle Songs. Erhältlich ist das Album z.B. bei gogoyoko.com. Leadsänger der Band ist Arnór Dan Arnársson. Vignir Rafn Hilmarsson bedient den Bass, Hrafnkell Örn Guðjónsson das Schlagzeug und Þórarinn Guðnason die Gitarre und das Piano.
Ein Song des Debutalbum ist “In The Dirtiest Deep Of Hope”, zu dem der Filmproduzent Bowen Staines ein Musikvideo aufgenommen hat.
Meine neue Dokumentation ist fertig. Aus Aufnahmen meiner Aufenthalte von 2008 – 2011 habe ich eine 45-minütige Dokumentation über die schönsten Orte Islands zusammen geschnitten. Natürlich erhebt der Film keinen Anspruch auf Vollständigkeit, dafür gibt es zu viele schöne Orte auf Island.
Bewusst wurde kein Sprecher eingesetzt. Wo Sie sich gerade im Film befinden, wird jeweils über eine Island-Karte eingeblendet. Nur die natürlichen Umgebungsgeräusche und der gezielte Einsatz von Musik, welche die Wirkung der Bilder verstärken soll, lassen die Impressionen wirken.
Die beste Wirkung erzielen Sie, wenn Sie den Film auf einem HD-Fernseher ansehen. Viel Spaß!
Skógar ist ein kleiner Ort im Süden Islands und liegt zwischen den Gletschern Eyjafjallajökull und Mýrdalsjökull nicht unweit der Ringstraße. Bekannt ist der Ort durch den 60 Meter hohen Wasserfall Skógafoss. Der Ort besteht aus nur wenigen Gebäuden und wird dominiert von einer Schule, die in den Sommermonaten zu einem Edda-Hotel umfunktioniert ist und dem Heimatmuseum Skógar mit einer Freilichtanlage, in der alte isländische Gebäude inkl. Inneneinrichtung beschaut werden können.
Im Heimatmuseum gibt es zudem einen Shop und ein Café, in dem ein typisch isländisches Angebot zur Verfügung steht. Von einer Tagessuppe über Sandwiches, belegten Broten und Skyr gibt es genug Speisen, um satt zu werden. Im Sommer ist es oft überlaufen, da ganze Touristengruppen aus Bussen entlassen werden, um den Wasserfall, das Museum und vor allem das Café zu stürmen. Skógar ist auch der Startpunkt für den Wanderweg Laugavegur, der zwischen den beiden Gletschern hindurch bis zum Landmannalaugar führt.
Vom 18. Mai bis zum 03. Juni 2012 findet das Reykjavík Arts Festival statt. Dieses Festival beinhaltet ein reichhaltiges Programm von Konzerten, Theateraufführungen, Tanzaufführungen, Kunst- und Literaturveranstaltungen.
Ein besonderes Ereignis stellen sicher auch die Lesungen isländischer Autoren dar, die bei sich zu Hause Lesungen für einen kleinen Kreis an begeisterten Zuhörern anbieten. In Zusammenarbeit mit Sagenhaftes Island werden in diesem Jahr auch drei Lesungen in deutsch angeboten:
Mittwoch 30. Mai – auf Deutsch
Yrsa Sigurðardóttir, Selbraut 80, Seltjarnarnes, 17 Uhr.
Donnerstag 31. Mai – auf Deutsch
Einar Kárason, Iðnó, Vonarstræti 3, 2. Stock, 17 Uhr.
Freitag 1. Juni – auf Deutsch
Kristín Marja Baldursdóttir, Iðnó, Vonarstræti 3, 2. Stock, 17 Uhr.
Wer zufällig auf der Insel ist, kann Karten vorbestellen. Der Kartenvorverkauf für die Lesungen beginnt am 12. April auf www.artfest.is und an der Kasse des Reykjavík Arts Festivals, Lækjargata 3, Tel. +354/ 561 2444 und midasala@artfest.is. Mehr Informationen gibt es auf der Seite von Sagenhaftes Island.
Über den Skaftafell Nationalpark berichtete ich bereits am 01. August 2010. In 2011 haben wir den Nationalpark erneut besucht und neue Eindrücke sammeln können. Der Nationalpark liegt im Süden Islands zwischen Kirkjubæjarklaustur und Höfn am Rande des größten Gletscher Islands, dem Vatnajökull.
Von Kirkjubæjarklaustur kommend quert man nach ca. 20 Kilometern die Skeiðarársandur, einen ausgedehnten Sander, der durch zahlreiche Gletscherläufe des Vatnajökull gebildet wurde. Bei guter Sicht kann man von Kirkjubæjarklaustur eine prägnante Landmarke sehen, die den Beginn der Skeiðarársandur markiert, den Lómagnúpur, einen 764 Meter hohen Berg, dessen vordere zum Meer hinzeigende Klippe mit knapp 670 Metern in die Höhe ragt. Passiert man den Lómagnúpur, ändert sich schlagartig die Umgebung. Waren zuvor noch moos- und grasbedeckte Ebenen zu sehen, fährt man hinter dem Lómagnúpur ein in die unwirkliche, bedrohlich wirkende Sandwüste Skeiðarársandur.![]()
Die Skeiðarársandur wird von mehreren, teils mächtigen und mäandernden Flüssen durchquert, deren Wasserstand mal Rinnsalen gleicht, aber bei Gletscherläufen innerhalb weniger Stunden zu reissenden Fluten werden kann. Die Ringstraße führt fast ausschließlich geradeaus durch diese unwirkliche Landschaft, die bei Regen und schlechtem Wetter noch bedrohlicher wirkt. Das Ende der Durchfahrt bildet eine über 900 Meter lange Brücke, die einspurig geführt ist. Nach einer langen Kurve kommt rechterhand ein Parkplatz, an dem fast jeder vorbeifahrende Tourist anhält.
Dort stehen die wie Streichhölzer umgeknickten Brückenpfeiler einer bei dem letzten großen Gletscherlauf zerstörten Brücke und mahnen an die gewaltige Kraft, die von der Natur entfesselt werden kann. Nur knapp einen Kilometer nach dem Parkplatz zweigt nach links eine Straße zum Besucherzentrum des Skaftafell Nationalparks ab. Neben einem Campingplatz mit WC und Duschen, einem kleinen Shop und Café findet sich dort auch eine dauerhafte Ausstellung über das Gebiet rund um den Skaftafell Nationalpark.
Vom Besucherzentrum aus führen diverse gut ausgeschilderte Wanderwege durch den Nationalpark, der aufgrund seines angenehmen Kleinklimas mit vielen Sonnentagen und milden Temperaturen, zu ausgiebigen Wanderungen einlädt. Ein wenig Kondition sollte man mitbringen, da es zumeist erstmal gilt, den Bergrücken zu ersteigen. Die Wege führen durch eine an die Alpen erinnernde Landschaft mit Birkenwäldern und saftig grünen Wiesen.
Eine der Sehenswürdigkeiten im Nationalpark ist der Svartifoss. Ein pittoresker Wasserfall, der über eine Klippe von Basaltsäulen in die Tiefe stürzt. Wie so oft in Island, wirkt alles so nah und doch sind die Entfernungen in der Realität größer als erwartet. So lässt auch der weitere Weg zum Ausläufer des Vatnajökull, dem Skaftafellsjoküll auf sich warten. Doch der Ausblick ist beeindruckend und es fällt schwer diesen Eindruck auf Bildern oder auf Film zu bannen. Nur wenige Wanderer haben es bis hierhin geschafft und wir können bei nur sehr mäßigen Wind eine für uns in Deutschland nicht vorstellbare Ruhe geniessen, die nur ab und an durch das bedrohliche, unheimliche Grollen vom brechenden Eis des Gletschers unterbrochen wird. Und da ist wieder einer dieser Momente, die einem um das Herz greifen und die Natur Islands zu einem unvergesslichen Ereignis werden lassen.
Seit über vier Jahren besteht das Weird Girls Project, ein laufendes isländisches Kunst Experiment der Künstlerin Kitty Von-Sometime. Die Idee dahinter ist ein improvisiertes Kunst-Projekt, welches sich von Episode zu Episode weiter entwickelt.
Ungefähr alle drei Monate entsteht eine neue Episode. Die Mitglieder des Projektes, die “Weird Girls” wissen vorher nicht, was Sie erwartet. Erst am Ort des Geschehens werden sie über die Idee und die Kostüme informiert. Oft kennen sich die Frauen vorher einander nicht. Die Frauen sind keine professionellen Models oder Schauspielerinnen, sondern bewusst “normale” Frauen. Ein Teil des Konzeptes ist, das Selbstvertrauen der Frauen in ihren Körper zu stärken und Hemmungen zu überwinden.
Das Ergebnis jeder dieser Episoden ist ein Fotoshooting an außergewöhnlichen Orten in außergewöhnlichen Kostümen und meist skurrilen Posen. Zudem wird in jeder Episode ein Kurzfilm produziert, der die Thematik der Episode zur Musik meist isländischer Bands umsetzt. Immer wieder sehenswert. Anbei die Episode 13, aufgenommen am Seljalandsfoss. Alle Episoden können sie auf der Webseite des Weird Girls Project einsehen.
Islands Häuschen des Essens – Sie sind im März in Island und haben Hunger? Dann lassen Sie sich für ein Abendessen ins ELDHÚS einladen. Das kleine Haus auf Rädern wird in den nächsten Wochen durch Island reisen und jeweils vier Personen können abends das beste Essen, dass Island zu bieten hat, dort geniessen. Damit dies noch spannender bleibt, wird nicht verraten, wer kocht. Aber die Köche reichen von weltbekannten Chefköchen, isländische Köchen, Landwirten und Isländern im ganzen Land. Sie werden ein Essen von erstaunlich hoher Qualität mit isländischen Zutaten vorbereiten und es wird im ELDHÚS serviert werden.
Mehr Informationen auf der Seite von Inspired by Iceland.

