Donnerstag , 22. August 2019
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Wasser des Skógafoss
Wasser des Skógafoss

Islands Wasserfälle

Wasserfälle gibt es zu Hunderten in Island. Kleine, große, breite, flache: Wasserfälle gibt es in allen Formen und Größen. Einige sind sehr spektakulär oder schön anzusehen. In zwei Videos habe ich Aufnahmen einige dieser Wasserfälle zusammen geschnitten.

Der erste Teil beginnt mit dem Goðafoss (dem Götterfall). Mit einer Fallhöhe von 12 m nicht der höchste, aber dafür mit einer der schönsten Wasserfälle in Island, nicht unweit von Akureyri an der Ringstraße gelegen. Nach dem Goðafoss sieht man den Dettifoss, der imposanteste Wasserfall Islands, da sich gewaltige Massermassen rund 40 Meter in die Tiefe stürzen. Zudem liegt der Dettifoss inmitten einer kargen und felsigen Hochlandschaft, die schon als Kulisse für Kinofilme gedient hat.

Im zweiten Teil sieht man zuerst den größten Wasserfall Europas, den Gullfoss (der Goldene Fall). Dieser Wasserfall fällt imposant über zwei im rechten Winkel zueinander stehende Fallstufen, die 11 m und 21 m tief sind. Der besondere Reiz liegt in einer natürlichen Plattform, die es dem Besucher ermöglicht ganz nahe an diesen Wasserfall zu treten. Der Name „Goldener Fall“ rührt daher, dass die Gischt des Wasserfalls in der Abendsonne golden leuchtet. Der zweite Wasserfall ist der Skógafoss, der -direkt an der Ringstraße 1 gelegen- sehr gut zu erreichen ist. Der Skógafoss stürzt 60 Meter in die Tiefe und man hat die Möglichkeit sowohl von oben als auch von unten sehr nahe an den Wasserfall zu treten (vorausgesetzt, man hat gute Regenkleidung an). Der dritte Wasserfall ist der Seljalandsfoss, der sich unweit des Skógafoss ebenfalls nahe der Ringstraße 60 Meter in die Tiefe stürzt. Die Besonderheit dieses Wasserfall ist, dass man hinter das Wasser spazieren kann (regenfeste Kleidung und gutes rutschfestes Schuhwerk vorausgesetzt). Ebenfalls im Süden Islands findet man im Skaftáfell Nationalpark den Svartifoss, der vom Parkplatz nahe des Campingplatzes in einer guten Stunde Fussmarsch erreicht wird. Der Svartifoss fällt ca. 10 m über eine Basaltsäulenformation in die Tiefe. Der Gluggafoss oder auch Merkjárfoss genannt liegt in der Nähe von Kirkjubæjarklaustur. Und zu guter Letzt folgt noch der Hjálparfoss, der im Hochland am südlichen Ausgang der Sprengisandur gelegen ist. Hjálp steht für Hilfe, da hier erstmalig nach Durchquerung der Sprengisandur wieder Wasser und Futter vorhanden war.

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2 Kommentare

  1. Margarete Krämer

    Hallo!
    Das ist eine gigantische Webseite! Die Fotos sind hinreißend, die Filme klasse gemacht und die Informationen über Land und Leute finde ich ganz spannend. So viel Arbeit! Vielen Dank, dass du dass ins Netzt gestellt hast. Wir beginnen gerade unseren Urlaub zu planen und so bin ich auf diesen tollen Reisebericht gestoßen. Wie ich sehe hattet ihr auch ein Kind dabei. Wie ist Island bei eurem Steppke angekommen? Unser Großer ist im nächsten Jahr 5 und die Kleine 1 Jahr alt. So überlege ich gerade, ob Wohnmobil, Ferienhaus (in Nord und Süd) oder Mietwagen und Hotel-/Farmaufenthalt für uns geeignet sind. Wie habt ihr es gemacht?
    Herzliche Grüße
    Margerete Krämer

  2. Hallo Margarete,
    vielen Dank für das liebe Feedback. Wir haben in Hotels/Farmhotels übernachtet und unseren Sohn (beim ersten Mal war er 6, beim zweiten Mal 7 Jahre alt) immer mit auf dem Zimmer gehabt.
    Zum Glück konnten wir unseren für das Land begeistern und er hat auch ein Auge für die tollen Landschaften und Naturschauspiele. Insofern hatten wir keine Probleme. Selbst die manchmal längeren Autosequenzen hat unser Sohn gut weggesteckt, aber man muss sich kümmern und z.B. Denkspielaufgaben machen.
    Gruß, Marco