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Reykjavík
29. März 2020

Islands Wasserfälle

Wasserfälle gibt es zu Hunderten in Island. Kleine, große, breite, flache: Wasserfälle gibt es in allen Formen und Größen. Einige sind sehr spektakulär oder schön anzusehen. In zwei Videos habe ich Aufnahmen einige dieser Wasserfälle zusammen geschnitten.

Der erste Teil beginnt mit dem Goðafoss (dem Götterfall). Mit einer Fallhöhe von 12 m nicht der höchste, aber dafür mit einer der schönsten Wasserfälle in Island, nicht unweit von Akureyri an der Ringstraße gelegen. Nach dem Goðafoss sieht man den Dettifoss, der imposanteste Wasserfall Islands, da sich gewaltige Massermassen rund 40 Meter in die Tiefe stürzen. Zudem liegt der Dettifoss inmitten einer kargen und felsigen Hochlandschaft, die schon als Kulisse für Kinofilme gedient hat.

Im zweiten Teil sieht man zuerst den größten Wasserfall Europas, den Gullfoss (der Goldene Fall). Dieser Wasserfall fällt imposant über zwei im rechten Winkel zueinander stehende Fallstufen, die 11 m und 21 m tief sind. Der besondere Reiz liegt in einer natürlichen Plattform, die es dem Besucher ermöglicht ganz nahe an diesen Wasserfall zu treten. Der Name „Goldener Fall“ rührt daher, dass die Gischt des Wasserfalls in der Abendsonne golden leuchtet. Der zweite Wasserfall ist der Skógafoss, der -direkt an der Ringstraße 1 gelegen- sehr gut zu erreichen ist. Der Skógafoss stürzt 60 Meter in die Tiefe und man hat die Möglichkeit sowohl von oben als auch von unten sehr nahe an den Wasserfall zu treten (vorausgesetzt, man hat gute Regenkleidung an). Der dritte Wasserfall ist der Seljalandsfoss, der sich unweit des Skógafoss ebenfalls nahe der Ringstraße 60 Meter in die Tiefe stürzt. Die Besonderheit dieses Wasserfall ist, dass man hinter das Wasser spazieren kann (regenfeste Kleidung und gutes rutschfestes Schuhwerk vorausgesetzt). Ebenfalls im Süden Islands findet man im Skaftáfell Nationalpark den Svartifoss, der vom Parkplatz nahe des Campingplatzes in einer guten Stunde Fussmarsch erreicht wird. Der Svartifoss fällt ca. 10 m über eine Basaltsäulenformation in die Tiefe. Der Gluggafoss oder auch Merkjárfoss genannt liegt in der Nähe von Kirkjubæjarklaustur. Und zu guter Letzt folgt noch der Hjálparfoss, der im Hochland am südlichen Ausgang der Sprengisandur gelegen ist. Hjálp steht für Hilfe, da hier erstmalig nach Durchquerung der Sprengisandur wieder Wasser und Futter vorhanden war.

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