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Reykjavík
8. August 2020

Moments in Skálholt

SkálholtSkálholt ist ein Ort im Süden Islands und besteht aus einer Kirche, einem Schulkomplex und dem Wohnsitz des Weihbischofs und liegt zwischen Reykholt und Selfoss. Skálholt ist ein Ort, der auf mich eine besonders meditative Wirkung ausstrahlt, daher möchte ich diesem Ort einen eigenen Artikel auf Zauber des Nordens gönnen.
Beherrscht wird der Ort von der Kirche, die mit einer Länge von 30 Metern und einer Höhe von 25 Metern zu den größeren Kirchen Islands zählt. Dennoch standen an diesem Ort bereits größere Kirchen mit einer Länge von bis zu 50 Metern. Durch Brände oder andere Umstände wurden die Kirchen zerstört und auf dem Platz immer wieder neue Kirchen erbaut.
Die Fundamente älterer Kirchen können unter und neben der heutigen Kirche besichtigt werden. Die heutige Kirche wurde zwischen 1956 und 1963 erbaut. Die schlichte Architektur und die etwas exponierte Lage auf einer Anhöhe ergibt in Kombination mit der umgebenden landschaftlichen Kulisse einen Ort, der mich zu stundenlangem Verweilen einlädt. So haben wir es uns bisher nicht nehmen lassen, diesen Ort jedes Jahr aufzusuchen und werden in 2011 erstmalig für 2 Nächte in dem Hotel übernachten, welches in den Sommermonaten die Räumlichkeiten der Schule zur Beherbergung von Gästen nutzt.Skálholt
Geschichtlich hat der Ort Skálholt eine ähnlich gewichtige Bedeutung wie das Þingvellir. Dort wurde im Jahr 1056 durch Ísleifur Gissurarson ein Bistum gegründet. Am 5. Juli 1080 wurde die erste Kathedrale eingeweiht. Bis 1540 war das Bistum Skálholt katholisch, danach lutherisch. 1801 wurde das Bistum Hólar als einheitliches protestantisches Landesbistum Islands eingerichtet. Seit 1909 ist Skálholt Wohnsitz eines protestantischen Weihbischofes.
Mehr Informationen gibt es auf der Homepage von Skálholt.
 
 

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